Wenn Du das Ruhrgebiet in drei Worten beschreiben müsstest – welche wären das?

spannend, überraschend, abwechslungsreich

Nicht alle können Influencer werden. Wie schaffen wir gute, zukunftssichere Jobs im Ruhrgebiet?

Gute Bildung, Erhalt von Industrie, Stärkung des Handwerks, Marketing für die Region

Du bist einen Tag lang Königin oder König des Ruhrgebiets – was änderst Du sofort?

ÖPNV stärken, verbessern und nahtlose Verbindungen durchs ganze Ruhrgebiet schaffen ; Bekämpfung der Armut und Investition in benachteiligte Stadtteile und Bildungseinrichtungen

Wo gibt es die beste Currywurst im Revier?

welche Frage; natürlich in Bochum, das wusste Herbert Grönemeyer schon 1982!

Zeche Zollverein, Gasometer oder Halde Haniel – wo kriegt man das beste Insta-Bild?

Landschaftspark Duisburg Nord bei der Eröffnungsfeier der FISU World Games am 16. Juli 2025

Was ist Dein politisches Herzensthema?

Durch regionale Zusammenarbeit und Bündelung von Kräften eine starke Region noch stärker machen

Welche Herausforderungen siehst Du aktuell für das Ruhrgebiet und wie möchtest Du ihnen begegnen?

Infrastruktur erhalten und erneuern: in Schule, Schiene, Straße, Öffentliche Einrichtungen, Schaffung von Wohnraum ohne Eingriffe in Natur und Landschaft

Welche Veränderungen hast Du im Ruhrgebiet in den letzten Jahren besonders positiv wahrgenommen?

Stadterneuerungsprogramme, Schaffung und Vernetzungen von „Pantoffelgrün“ in Städten und Erhalt der Biodiversität durch Vernetzung von kommunalen und regionalen Grünzügen

Was würdest Du einem Kind heute mit auf den Weg geben, das im Ruhrgebiet aufwächst?

Bleib hier, denn woanders kann dir kein besseres Leben geboten werden!

Was bedeutet Heimat für Dich und wo spürst Du dieses Gefühl im Ruhrgebiet besonders?

vertraute, aber keine langweilige Umgebung, funktionierende und lebendige Nachbarschaften

Was würdest Du gerne am Ruhrgebiet bewahren und was verändern?

Mentalität/Menschlichkeit bewahren, Willkommenskultur stärken / soziale Segregation in Form von Ghettoisierung verhindern

Gibt es einen Ort, der für Dich den Strukturwandel im Revier besonders gut symbolisiert?

Westpark, Bochum ab 1842 industriell genutzt; bis 1999 eine „verbotene Stadt“ für die Nachbarschaft; Wandel vom „Aschenputtel“ zum kulturellen Highlight der Region sowie zum Freizeitmagnet für Bürger- und Bürgerinnen und zum Gewerbegebiet mit modernen Arbeitsplätzen

Martina Schmück-Glock

Bochum